Er wird angegriffen wegen Tempo 50 auf der Seestrasse

Die Einführung von Tempo 50 auf der Seestrasse zwischen der Zürcher Stadtgrenze und Horgen hat einige Wellen geworfen. Die Rolle der regionalen Planungsgruppe (ZPZ) ist dabei mehrfach kritisiert worden. Zu Unrecht – wie der Artikel von Pascal Jäggi in der ZSZ vom 23. Dezember 2021 aufzeigt. Die ZPZ hat lediglich die Anliegen der Gemeinden gebündelt und an den Kanton weitergeleitet. An sich ein ganz normaler Vorgang.

Die Vorwürfe haben aber auch meine Person betroffen: Schattenregierung, rot-grüner Tarnkappenbomber, falsche Partei. Diese Vorwürfe sind gleich mehrfach unangemessen. Wenn sich bürgerlich dominierte Exekutiven eine Temporeduktion auf der Seestrasse wünschen, dann kann sich der Präsident der Planungsgruppe diesem Anliegen gar nicht verschliessen. Und wer wirklich behauptet, die Seestrasse sei in diesem Gebiet eine “Ausserorts-Strasse”, der ist auf mindestens einem Auge blind unterwegs und somit eigentlich eine Gefahr im Strassenverkehr.

Und zum Schluss noch ein Hinweis: wer die Berichterstattung in der ZSZ bis zum Schluss liest kann sehen, dass über die Einführung von Tempo 50 auf der Seestrasse bereits seit 2018 regelmässig berichtet wird. Wer also dagegen hätte einschreiten wollen, hätte mehr als genug Zeit dafür gehabt…

Lesen Sie hier den Beitrag in der ZSZ (Abo): Präsident der Planungsgruppe – Er wird angegriffen wegen Tempo 50 auf der Seestrasse | Zürichsee-Zeitung (zsz.ch)

Beitrag im Tagesanzeiger vom 27. Januar von Daniel Schneebeli (Abo): Temporeduktion auf der Seestrasse – Wegen 10 km/h weniger fliegen die Fetzen | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)